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Verhaltenstherapie

In der modernen Verhaltenstherapie werden unterschiedliche Techniken und Behandlungsmassnahmen angewandt. Verhaltenstherapie basiert auf lerntheoretischen und verhaltensbiologischen Grundlagen und ist problemorientiert – die Therapie setzt dort an, wo erlernte Verhalten sich als problematisch erweisen.

Kosten:

  • 1. Konsultation CHF 250.00 pro Stunde* inkl. Anamnese

  • 2.-5. Lektion CHF 150.00 pro Stunde* inkl. Übungsblätter

  • ab 6. Lektion CHF 120.00 pro Stunde* inkl. Übungsblätter

* exkl. Fahrspesen CHF 0.80/km

Wesenstest
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Verhaltensprobleme Hund
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Verhaltensprobleme Katze
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Vorgehen
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Wesenstest

Ihr Hund muss zum Wesenstest. Wir helfen Ihnen und Ihrem Hund bei den Vorbereitungen. Durch Beobachtung und Videoanalyse erstellen wir Ihnen eine Auswertungen sowie einen Trainingssplan.

Art des Tests

 

Wir arbeiten auf der Basis des niedersächsischen Wesenstests, welcher auch in der Schweiz Anwendung findet.

Der Hund wird mit einer Vielzahl von Stimuli konfrontiert; insbesondere solchen, die bekannterweise Aggressionsverhalten bei Hunden auslösen. Aggressives Verhalten ist normaler Bestandteil des Hundeverhaltens.

Entsprechenden Reizen müssen Hunde aber begegnen können, ohne dass es zu Ernstkämpfen (Eskalationen einer Interaktion) mit Artgenossen oder Menschen kommt.

Situationen

 

Geprüft wird das Sozialverhalten und Kommunikationsverhalten. Der Hund wird optischen, akustischen und olfaktorischen Reizen ausgesetzt, welche vom Sozialpartner Mensch, Artgenossen, anderen Tieren und der Umwelt ausgehen.

 

Verhaltensprobleme Hunde

Verhaltensprobleme können bei jeder Rasse, Rüde oder Hündin, kastriert oder unkastriert auftreten. Nachfolgend beschreiben wir die häufigsten Verhaltensprobleme und möchten aber darauf hinweisen, dass diese Liste nicht abschliessend ist.

Aggression gegenüber Menschen

Dominanzaggression

  • Bei unklaren Dominanz-Verhältnissen zwischen dem Hund und einem Menschen kann es zu Dominanzaggression kommen, wenn immer die Dominanz durch den einen oder anderen in Frage gestellt wird.

 

Territoriale Aggression

  • Zeigt ein Hund Droh- bis Angriffsverhalten gegenüber fremden Menschen die in sein Revier eindringen, wobei sein „Revier“ die Wohnung, der Garten, das Auto, etc. sein kann, spricht man von territorialer Aggression.

 

Aggression aus „Eifersucht“

  • Dieses Verhalten wird oft gezeigt, wenn der Halter eine andere Person, oft Kinder oder Babies mit vermehrter Aufmerksamkeit beschenkt und dies auf Kosten der Zeit für Interaktionen mit dem Hund geht.

 

Aggression aus Angst

 

  • Wird oft gezeigt gegenüber bestimmten Gruppen von Menschen, wie z.B. Männer, Kindern, Personen in Uniform oder einfach gegenüber Fremden.

 

„Beuteaggression“

  • Häufig auf sich bewegende Objekte (Jogger) und Objekte die sich auf dem Boden bewegen (Kleinkinder).

 

Aggression gegenüber Artgenossen

Dominanzaggression gegenüber Hunden im gleichen Haushalt

  • Geht es für den individuellen Hund um wichtige Ressourcen wie Nahrung oder Liegeplatz, kann Drohen gegenüber Artgenossen, gefolgt von Angreifen gezeigt werden. Das Geschlecht spielt keine Rolle.

 

Dominanzaggression gegenüber fremden Hunden

 

  • Dieses Verhalten zeigen meist nur Rüden. Sie Drohen sofort, oft gefolgt durch einen Angriff auf fremde Tiere.

 

Erregung, Furchtsamkeit und Phobie

 

Trennungsangst

Zeigt Ihr Hund, wenn er alleine gelassen wird, eine oder mehrere der nachfolgenden Reaktionen, dann leidet er an Trennungsangst

  • Zerkauen/Zerstören von Gegenständen (Tür, Teppich, Möbel)

  • übermässiges Bellen, Heulen

  • Koten oder Harnen (bei einem sonst stubenreinen Hund)

 

Autofahren

 

  • Der Hund verhält sich unruhig im Auto; bellt,  hechelt, speichelt stark, zerkratzt und zerkaut Polster, Türverkleidung in Ihrer Anwesenheit.

 

Lärmphobien

 

  • Der Hund zeigt Angstreaktionen auf unvoraussagbare, laute akkustische Reize, die ihn in hohe Erregbarkeit versetzen, einschliesslich Fortlaufen, Kratzen an Türen, etc.

  • Typische auslösende Reize: Donner, Feuerwerk, Schiessen, Nahflug von Kampfjägern.

 

„submissives“ Harnen

 

  • Wird oft beim Begrüssen gezeigt kombiniert mit der Unterwürfigkeit „auf den Rücken legen“.

 

Destruktivität (Zerstörungswut)

 

  • In diesen Fällen werden Gegenstände entweder währenddem der Halter zu Hause ist (anwesend) oder wenn er weg ist (abwesend), zerstört.

 

Koprophagie (Kotfressen)

Verhaltensprobleme Katzen

Harnspritzen/Harnmarkieren

  • Die Katze (Kater oder Kätzin) markiert (mit Urin bespritzen) Objekte im Haushalt, benutzt aber die Katzentoilette weiterhin.

 

Unsauberkeit

  • Die Katze benutzt das Katzenklo nicht mehr so häufig dafür setzt sie Kot und Urin an anderen Stellen im Haushalt ab.

Innerartliche Aggression

 

  • Ihre Katze ist in kämpferische Auseinandersetzungen, die über einen längeren Zeitraum dauern, involviert. Sie trägt auch Verletzungen aus diesen Auseinandersetzung davon (Kratz- und Bisswunden).

 

Aggression gegenüber Menschen

 

  • Mitten im Spiel oder beim Streicheln verhält sich die Katze aggressiv und beisst oder kratzt.

 

Krallen wetzen

 

  • An ungeeigneten Gegenständen werden die Krallen gewetzt (z.B. Tapeten).

 

Stoffsaugen

 

  • Die Katze saugt oder kaut an Stoff. Stoff kann sogar geschluckt werden.

 

Abnormales Putzen/Lecken

 

Vorgehen

  • Als erster Schritt wird das genaue Problem lokalisiert (Anamnese).

  • Dann bestimmen wir die Ursache sowie die auslösenden Reize, welche die Störung verursachen.

  • Mit diesen Informationen arbeiten wir für Sie und ihr Tier einen Behandlungsvorschlag aus.

  • Unter unserer Anleitung wird die Behandlung durchgeführt und wenn nötig weiter angepasst.